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Spatenstich für die neue Rettungswache in Gersheim

28 Okt 2016

Seit fast 40 Jahren versorgt die DRK-Rettungswache in der Gemeinde Gersheim die Bevölkerung der Region bei Notfällen. Anfang der 90er wurde die Rettungswache in einem gemeindeeigenen, denkmalgeschützten Gebäude in der Nähe der alten Schule untergebracht. Jetzt erhalten die Mitarbeiter des DRK am Standort ein neues, modernes Gebäude, das sowohl technisch, als auch energetisch die aktuellsten Anforderungen erfüllt.

Staatssekretär Seel betonte in seinen Grußworten die Bedeutung der Rettungswache in Gersheim für die Bevölkerung im Bliesgau.

Seit langem war klar, dass die derzeitigen Räumlichkeiten der Rettungswache Gersheim in der ehemaligen Lehrerwohnung in der Dekan-Schindler-Straße nicht mehr zeitgemäß sind. So werden inzwischen hohe Ansprüche an Desinfektionsmöglichkeiten gestellt, aber auch getrennt geschlechtliche sanitäre Ausstattung und adäquate Ruheräume für das Personal fehlten in dem historischen Altbau. Selbst die neueste Fahrzeuggeneration fand in der angebauten Garage keinen ausreichenden Platz mehr.

Auf Anregung und mit Unterstützung der Gemeinde Gersheim wurde schließlich im Gewerbegebiet an der Durchgangsstraße L105  ein Grundstück gefunden, dass nicht nur den Neubau einer  funktionalen und modernen Rettungswache ermöglicht, sondern mit seiner Lage auch verkehrstechnisch ideale Voraussetzungen bietet. Voraussichtlich im September 2017 wird der Neubau fertig gestellt sein und bezogen werden können.

Auf dem rund 1.870 qm großen Grundstück entstehen ausreichende Aufenthalts-, Umkleide-  und Büroräume sowie die erforderlichen Ruheräume für die rund-um-die-Uhr Vorhaltung des Rettungswagens. Im geheizten Garagentrakt sind Lager- und Desinfektionsräume angegliedert. Zwischengelagert findet sich eine Hygieneschleuse für das Personal.

Ebenso wurden bei der Planung die ökologischen Aspekte berücksichtigt, um eine effiziente Energienutzung zu gewährleisten. Eine optimale Gebäudedämmung in Kombination mit einer modernen Sole-Wasser-Wärmepumpe werden die Gebäudenebenkosten erheblich senken. Ebenso ist eine Regenwasserzisterne zur Senkung des Wasserverbrauchs vorgesehen.

Insgesamt investiert der Bauträger, die RDS GmbH knapp über 430.000 Euro in den Neubau, von denen die Hälfte über Zuschüsse des Landes und des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) gedeckt werden.

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