Wichtige Rufnummern

NOTRUF RETTUNGSDIENST112

NOTRUF FEUERWEHR112

NOTRUF Polizei110

Krankentransport0681 19 222

Ärztlicher Bereitschaftsdienst116 117

Giftnotruf06841 19240

Notfallmedizinische Fortbildung "Neue S3-Leitlinie "Polytrauma" - Umsetzung im saarländischen Rettungsdienst

20 Feb 2017

Am Samstagvormittag, den 18.02.2017, fand am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg eine Fortbildung des ZRF Saar in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Homburg und der agswn statt.

Die Versorgung schwerverletzter Patienten stellt alle im Rettungsdienst tätigen Berufsgruppen vor große Herausforderungen, die nur mit schnell und strukturiert abrufbarem Wissen gemeistert werden können. Die medizinischen Fachgesellschaften haben mit der S3-Leitlinie "Schwerverletztenversorgung" wissenschaftlich fundiert die fachliche Grundlage für eine strukturierte Polytraumaversorgung geliefert und im Herbst 2016 aktualisiert.

In einer mit 130 Teilnehmern sehr gut besuchten Fortbildungsveranstaltung des ZRF Saar in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Homburg und der agswn stellten kompetente Referenten der Kliniken für Anästhesiologie und Unfallchirurgie des Universitätsklinikums und der Rettungswache Homburg wichtige Aspekte der aktualisierten Leitlinien vor. Grundlegende Versorgungsprinzipien wie das Airwaymanagement und die Narkose bei Schwerverletzten (Referent: Dr. A. Wolf) wurden ebenso dargestellt wie eine zielgerichtete Volumentherapie (Referent: PD Dr. T. Fink) oder Besonderheiten der Versorgung von SHT,  Thorax- und Wirbelsäulenverletzungen (Referent: Dr. D. Stenger) und das praktische Vorgehen bei der Immobilisation von Schwerverletzten (Referent: NFS D. Laborenz). Auf aktuell leider durch Terror- und Amoklagen im Fokus stehende penetrierende Verletzung und ihre besondere Versorgung mit Tourniquet und Hämostyptika ging Dr. P. Mörsdorf ein. Zum Abschluss der Veranstaltung beleuchtete Dr. F. List in ihrem Vortrag zu Transportorganisation und Zielklinikwahl einsatztaktische Überlegungen.

Im Namen aller Zuhörer möchten wir den Organisatoren des Fortbildungsvormittags, Herrn Kollegen Dr. Armbruster und Dr. Mörsdorf sowie allen     Referenten für eine gleichermaßen am notfallmedizinischen Alltag wie den wissenschaftlichen Grundlagen orientierte Fortbildungsveranstaltung danken.

zurück