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Einweihung der neuen Rettungswache Merzig

24 Mär 2017

Nach 17 Monaten Bauzeit konnte im Dezember 2016 die neue Rettungswache ihren Dienstbetrieb aufnehmen. Nun erfolgte am 24.03.2017 auch die offizielle Einweihung des eindrucksvollen Neubaus im Innovationspark am SHG-Klinikum Merzig.

Staatsekretär Hr. Seel, Bürgermeister Hr. Hoffeld, Landrätin Fr. Schlegel-Friedrich, Architekt Hr. Bochem, Verbandsvorsteher Hr. Recktenwald, Wachenleiter Hr. Faha, Rettungsdienstleiter Hr. Ehm

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich, Staatssekretär Christian Seel, der Bürgermeister der Kreisstadt Merzig Marcus Hoffeld und der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Udo Recktenwald zeigten sich in ihren Grußworten anlässlich der offiziellen Einweihung zufrieden mit dem erfolgreichen  Abschluss des Projektes.

In den 80ern waren die Fahrzeuge und das Personal der Rettungswache in Merzig noch in zwei Gebäuden in der Torstraße und am damaligen Landeskrankenhaus Merzig untergebracht. Die ohnehin angespannte räumliche Situation verschärfte sich 2011 durch den Wegfall eines Standortes und die notwendige Zusammenlegung. Deswegen war ein Neubau der Rettungswache schon aus räumlichen Gründen dringend erforderlich. Im Jahr 2014 wurde mit der Möglichkeit einer Ansiedlung im Innovationspark in unmittelbarer Nachbarschaft des SHG-Klinikums der ideale Bauplatz gefunden und man konnte in die konkreten Planungen einsteigen.

Im August 2015 begannen die Bauarbeiten an der neuen Rettungswache, in die nun die neuesten technischen Anforderungen an eine moderne und zeitgemäße Rettungswache einfließen konnten. Auf insgesamt 770 m² Fläche stehen den bis zu 20 Mitarbeitern pro Schicht adäquate Aufenthalts- und getrenntgeschlechtliche Sozialräume zur Verfügung. Die 8 Einsatzfahrzeuge finden im neuen Garagentrakt Platz, der durch Lagerräume, Desinfektions- und Waschmöglichkeiten und Hygieneschleusen mit dem Sozialtrakt verbunden ist.

Selbstverständlich wurden auch ökologische Aspekte und Vorgaben bei der Umsetzung erfüllt. So wurde ein hochwärmedämmendes Mauerwerk verwendet, verkleidet durch eine funktionale und optisch ansprechende Fassade. Eine moderne Luft-Wärme-Pumpe unterstützt die Heizung des Gebäudes. Die Fahrzeugwaschhalle ist zur Regenwassernutzung vorgesehen.

Die Kosten des von der RDS-GmbH projektierten Neubaus beliefen sich auf 1,8 Millionen Euro und blieben dabei exakt im vorausberechneten Budget. Die Investition wird durch Zuschüsse des Landes und des ZRF unterstützt. Die verbleibenden Investitionskosten tragen die Krankenkassen durch die Leistungsentgelte im Rettungsdienst.

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