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Erster Einsatz für „Rudi“

20 Jun 2017

Bei einer Auftaktveranstaltung am 14.06.2017 auf dem historischen Marktplatz in der Kreisstadt St. Wendel wurde „Rudi“, das neue Info-Mobil Rettungsdienst des ZRF Saar der Öffentlichkeit vorgestellt.

Verbandsvorsteher Udo Recktenwald stellt RUDI vor

Das Infomobil mit dem Spitznamen „Rudi“ soll zukünftig im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit bei verschiedenen Veranstaltungen zur Ersten-Hilfe und zum Besuch von Kursen motivieren, über den richtigen Notruf und die wichtigsten Handgriffe der Wiederbelebung aufklären und über Erkennungszeichen lebensbedrohlicher Erkrankungen und die Strukturen des Rettungsdienstes im Saarland informieren. Innen sieht Rudi „fast“ ein normaler Rettungswagen aus und ist mit Infomaterial, Bildschirm, Pavillons, Info-Tafeln und Reanimationsphantomen ausgestattet.

Bei strahlendem Sonnenschein auf dem Marktplatz in St. Wendel erläuterte der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuer­wehr­alarm­ier­ung (ZRF Saar) Landrat Udo Recktenwald vor zahlreichen Gästen, warum man diesen ganz besonderen Rettungswagen gestaltet und ausgerüstet hat. So gingen bei lebensbedrohlichen Erkrankungen noch immer wertvolle Minuten verloren, weil der Notruf zu spät abgesetzt wird. Ebenso sei es wichtig, bei einem Herzstillstand die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit leicht zu erlernenden Basismaßnahmen zu überbrücken. Der Ersthelfer ist ein wichtiges Element der Rettungskette. In diesen Themenbereichen sei deswegen Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit wichtig und sinnvoll, die nun mit „Rudi“ deutlich leichter geleistet werden könne.

Auch der Ärztliche Leiter Rettungsdienst Dr. Thomas Schlechtriemen machte deutlich, wie wichtig es ist, gerade bei Erkrankungen wie Herzinfarkt, plötzlichem Herztod oder Schlaganfall nicht zu zögern, sondern die Symptome zu kennen, zu erkennen und richtig zu handeln. Man wolle die Bürgerinnen und Bürger zum Besuch von Kursen bei anerkannten Hilfsorganisationen motivieren, aber auch eine kurze Anleitung zu den einfachsten Maßnahmen geben. Eine schnell angewendete Herz-Druck-Massage kann bei einem plötzlichen Herzstillstand wirklich Leben retten bzw. die Chancen erhöhen, wie Zahlen aus anderen europäischen Staaten belegen.

Abschließend bedankte dich der Verbandsvorsteher bei den Förderern und Sponsoren dieses Projektes, allen voran der Rettungsstiftung Saar und dem Sparverein Saarland e.V. für die Unterstützung und ließ es sich nicht nehmen, an den Reanimationsphantomen selbst zu demonstrieren, wie einfach die Herzdruckmassage geübt und erlernt werden kann.

Das Info-Mobil Rudi wird in den kommenden Monaten in jedem Landkreis Veranstaltungen begleiten, die jeweils mit Unterstützung der Beauftragten im Rettungsdienst gestaltet werden sollen.

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