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Rettungsdienst übt Einsatz mit Gefahrgut

24 Aug 2017

Am Abend des 24. August 2017 übte der saarländische Rettungsdienst gemeinsam mit der Feuerwehr Lebach, dem ABC-Zug des Landkreises Saarlouis sowie weiteren Kräften aus dem Landkreis Merzig-Wadern sowie dem Regionalverband Saarbrücken die Abarbeitung eines Gefahrguteinsatzes, bei dem es zur Kontamination von Verletzten gekommen ist.

Rettung der Patienten durch die Feuerwehr

Bei der Übung in Saarlouis-Lisdorf wurde angenommen, dass es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Lastwagen sowie zwei Pkw gekommen war. Erschwerend kam hinzu, dass auf einem der beiden Lastwagen die transportierten Behälter mit Gefahrgut durch den Unfall beschädigt wurden und es so zu einem Auslaufen des Stoffes kam. In den Fahrzeugen waren mehrere Mitglieder der Realistischen Unfalldarstellung des DRK positioniert, die die Verletzten darstellten.

Dieses anspruchsvolle Szenario stellte die anrückenden Einsatzkräften vor die Herausforderung, möglichst rasch die Lage zu erkunden ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, umso die weiteren Schritte in die Wege leiten zu können. Durch die eintreffenden Einheiten der Feuerwehr wurden die ersten Personen gerettet, in einer umgehend aufgebauten „Not-Dekon“ – einer Art Reinigungsstation – von den Gefahrstoffen soweit möglich befreit und zur medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergegeben. Hier übernahmen die Kräfte der Rettungswachen Saarlouis und Dillingen unter der Führung der Einsatzleitung Rettungsdienst nach einer Sichtung die weitere medizinischen Versorgung und ggf. auch den Transport in ein Krankenhaus.

Abschließend lasst sich festhalten, dass das komplexe Szenario situationsgerecht abgearbeitet wurde. Gleichzeitig wurden Optimierungsmöglichkeiten festgestellt, die ein noch flüssigeres Handeln ermöglichen würden. Diese Punkte herauszuarbeiten und umzusetzen ist nun die Aufgabe der organisationsübergreifenden Nachbereitung der Übung.

 

Bildquelle: Feuerwehr Saarlouis

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