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Rettungsgasse kann Leben retten

20 Jul 2018

Neue Brückenbanner an saarländischen Autobahnbrücken sollen die Autofahrer über die korrekte Funktionsweise von Rettungsgassen bei einem Rückstau informieren und sensibilisieren.

Das Verkehrsministerium sieht weiteren Handlungsbedarf, um Verkehrsteilnehmer für die Rettungsgasse zu sensibilisieren. Noch immer sei zu beobachten, dass die Rettungsgasse falsch oder gar nicht gebildet werde, wenn der Verkehr auf Autobahnen ins Stocken gerät, so Ministerin Anke Rehlinger. Deswegen sollen Brückenbanner die saarländischen Autofahrerinnen und Autofahrer noch einmal verstärkt auf die Rettungsgasse aufmerksam machen. Diese stellte Rehlinger nun im Rahmen eines Pressetermins im Ministerium vor. Unterstützung erhielt die Ministern dabei vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS), dem Ministerium für Inneres und Sport, dem ADAC Saarland e.V., der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) Saarland, dem Landesverband der Fahrlehrer sowie dem Zweckverband für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung (ZRF) Saar und dem Technischen Hilfswerk (THW) Saarland.

Der Rettungsdienst, der von fehlenden oder falschen Rettungsgassen zu berichten weiß, wurde durch Thomas Castillo-Bonner (DRK), Christoph Ramm (ASB) und Joseph Bach (MHD) vertreten.

„Wenn es auf der Autobahn kracht, können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Unser aller Leben könnte einmal davon abhängen, ob ein Rettungsfahrzeug im Notfall freie Fahrt hat. Wir sollten uns daher auch alle dafür verantwortlich fühlen, dass die Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr ganz selbstverständlich gebildet wird“, sagte Anke Rehlinger.

Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen oder mehrspurigen Außerortstraßen mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder der Verkehr zum Stillstand kommt,  sind Verkehrsteilnehmer gesetzlich dazu verpflichtet, die Rettungsgasse freizumachen. Dabei ist die Rettungsgasse immer zwischen dem linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen zu bilden.

22 Brückenbanner werden nun vom Landesbetrieb für Straßenbau an elf Standorten im Saarland angebracht. Sie wurden ausgewählt, weil dort zurzeit Bauarbeiten durchgeführt werden oder zu den Hauptverkehrszeiten dichter Verkehr herrscht. Die Aktion führt die bereits 2015 begonnene Kampagne fort.

 

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