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Die neue Rettungswache in Wadern ist fertig

12 Mär 2019

Nach 14 Monaten Bauzeit wurde am 12.03.2019 die neue Rettungswache in Wadern offiziell eingeweiht worden. Zahlreiche Gäste konnten sich bei der Einweihung von dem gelungenen Neubau einen Eindruck verschaffen.

Aufgrund der Schließung des Marienhausklinikum Wadern Ende 2017 war absehbar, dass die bisher als Rettungswache genutzten Räumlichkeiten im Krankenhaus nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen würden. Zudem entsprach die „alte“ Wache von der Aufteilung, Größe und Bausubstanz her seit längerem nicht mehr den Anforderungen an eine funktionale, moderne und zeitgemäße Rettungswache.

Deswegen entschied man sich, den mittelfristig ohnehin angestrebten Neubau einer eigenständigen Rettungswache Wadern zeitlich vorzuziehen und begann bereits Mitte 2017 mit den Planungen. Der Spatenstich fand am 26.10.2017 auf einem Grundstück an der Durchgangsstraße L150 „Am Hals“ statt. Insgesamt 1,5 Millionen Euro hat der Neubau mit rund 475 qm Fläche mit Funktionstrakt und Garagen für 2 RTW und 1 NEF gekostet.

Im Rahmen der Einweihung führte der Verbandsvorsteher des ZRF Udo Recktenwald aus, jetzt nicht nur zeitgemäße Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, sondern durch die Integration des Notarztdienstes und die Ausweitung der Vorhaltezeiten auch ein deutliches Zeichen für die Notfallversorgung der Region gesetzt wurde. Immerhin waren im Jahr 2018 ca. 2.520 Rettungswagen-Einsätze und 1.638 Notarzteinsätze zu absolvieren.

Die medizinische Notfallversorgung der Bevölkerung muss auch in den einwohnerschwachen Landkreisen gewährleistet sein, stellte die Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern Daniela Schlegel-Friedrich in Ihrer Rede fest. Rettungsdienstlich sei dies durch den ZRF und sein Standortkonzept optimal sichergestellt. Sie zeigte aber auch neue Wege für die weitere Entwicklung, z.B. durch telemedizinische Entwicklungen auf.

Die stellvertretende Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Merzig-Wadern und gleichzeitig Wirtschaftsministerin des Saarlandes, Anke Rehlinger zeigte sich anschließend in ihren Grußworten von der Umsetzung des Bauvorhabens beeindruckt. Der Bürgermeister der Stadt Wadern Jochen Kuttler betonte schließlich die Bedeutung des Notarzt-Standortes und dankte dem ZRF und dem Landkreis für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Monaten.

Bei der ökumenischen Einsegnung der Wache  durch Alexander Sudahl, einem evangelischen Diakon und gleichzeitig Notarzt im Rettungsdienst und Bernhard Weber, katholischem Diakon und Notfallseelsorger wurde eindrücklich der Wunsch des Helfens und Heilens als Motivation herausgestellt und der Segen nicht dem Gebäude, sondern den Menschen und Mitarbeitern gesprochen.

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