Image

Wichtige Rufnummern

NOTRUF RETTUNGSDIENST112

NOTRUF FEUERWEHR112

NOTRUF Polizei110

Krankentransport0681 19 222

Ärztlicher Bereitschaftsdienst116 117

Giftnotruf06841 19240

Beatmungs- & Sauerstoffinhalationsgerät

Auf allen Fahrzeugen des saarländischen Rettungsdienstes wird ein Sauerstoffinhalationsgerät, auf den Rettungswagen und Notarztfahrzeugen darüber hinaus ein Beatmungsgerät vorgehalten. Diese sind tragbar und mit einer eigenen 2-Liter-Sauerstoffflasche ausgestattet, sodass auch die Nutzung abseits des Fahrzeuges möglich ist.
Das Sauerstoffinhalationsgerät ermöglicht die Abgabe von Sauerstoff über eine entsprechende Maske und das Beatmungsgerät kann bei entsprechenden Notfallbildern die Beatmung des Patienten komplett übernehmen.

Seit 2010 verfügen alle Beatmungsgeräte zusätzlich über die Möglichkeit, Patienten auch nicht-invasiv mittels CPAP-Verfahren zu beatmen. Diese Abkürzung steht für "continous positive airway pressure" und bezeichnet ein Verfahren, bei dem der noch selbstständig atmende Patient über eine Maske gegen einen vom Gerät erzeugten leichten Überdruck anatmen muss. Dieser Überdruck soll in der Folge dafür sorgen, dass in der Lunge eingelagertes Wasser, welches die Sauerstoffaufnahme behindert, zurückgedrängt wird oder aber, dass ungenutzte und verklebte Lungenabschnitte aufgedrückt werden. So wird versucht, ohne den Einsatz von Medikamenten und vor allem ohne eine künstliche Beatmung die Atmung des Patienten und auch die Versorgung mit Sauerstoff zu normalisieren.

Diese nicht-invasive Beatmungstherapie war vorher im rettungsdienstlichen Umfeld aufgrund fehlender technischer Möglichkeiten nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, und das, obwohl dieses Verfahren auch von nichtärztlichem Personal eingesetzt werden kann und gute Erfolgsaussichten verspricht. Neue Geräteentwicklungen auf Basis bekannter Systeme vereinfachten die Anwendung und stellten dieses Verfahren auch der präklinischen Versorgung, also dem Rettungsdienst, zur Verfügung.