Wichtige Rufnummern

NOTRUF RETTUNGSDIENST112

NOTRUF FEUERWEHR112

NOTRUF Polizei110

Krankentransport0681 19 222

Ärztlicher Bereitschaftsdienst116 117

Giftnotruf06841 19240

Aufgaben der Integrierten Leitstelle

Rettungsdienst, Feuerwehr und Katastrophenschutz

  • Annahme und Abfrage aller Notrufe für den Rettungsdienst, die Feuerwehr und den Katastrophenschutz
  • Alarmierung und Einsatzzentrale für den landesweiten Rettungsdienst
  • Alarmierung der Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten und Führungsunterstützung im Brandschutz, in der Technischen Hilfe und im Katastrophenschutz - im Regionalverband Saarbrücken in Kooperation mit der Berufsfeuerwehr Saarbrücken

Vermittlung und Koordination der stationären Patientenaufnahme in Kooperation mit den Kliniken

  • Tagesaktuelle Kenntnis der Aufnahmekapazitäten aller saarländischen Kliniken

Einsatzzentrale des Hausnotrufes

  • Abfrage von Hilfeersuchen über Hausnotrufgeräte und Vermittlung von Unterstützung oder medizinischer Hilfe

Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung

  • Abfrage und Vermittlung von Anrufen über die Servicenummer 116 117 des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes im Saarland

 

Rettungsdienstalarmierung

Anhand der Informationen, die er aus dem Notruf erhalten hat, entscheidet der Disponent über die Einstufung als Notfall - mit oder ohne Notarzt - oder als Krankentransport. Um ihn bei der Entscheidung zu unterstützen, welches Fahrzeug konkret den Einsatzauftrag erhält, werden ihm auf einer Karte die genaue Einsatzörtlichkeit sowie auch alle in der Nähe befindlichen Fahrzeuge angezeigt und deren vermutliche Fahrzeit zum Notfallort berechnet. Schließlich wird dem Einsatzfahrzeug (RTW, NEF oder KTW) der entsprechende Einsatz zugeteilt.

Die Alarmierung erfolgt über sogenannte digitale Funkmeldeempfänger, die von den Besatzungen ständig mitgeführt werden und auf welche die konkreten Einsatzdaten verschlüsselt übertragen werden. Weiterhin werden an den im Fahrzeug eingebauten GPS-Rechner mit Navigationsprogramm die Einsatzdaten übermittelt, sodass dieser bereits mit der Routenberechnung beginnt, bevor die Besatzung eingestiegen ist.

Vom Zeitpunkt der Alarmierung bis zum Ausrücken der Einsatzkräfte sollten tagsüber nicht mehr als 1 Minute, nachts nicht mehr als 2 Minuten vergehen.

Feuerwehralarmierung

Durch die europaweite Einführung der einheitlichen Notrufnummer „112“ für alle nicht-polizeilichen Hilfeersuchen, wurden die bislang getrennten Alarmierungsstrukturen von Rettungsdienst und Feuerwehr sinnvollerweise durch die Inbetriebnahme einer landesweit zuständigen ILS des Saarlandes zusammengeführt.

Auf der gesetzlichen Grundlage des Gesetzes über die Errichtung und den Betrieb einer Integrierten Leistelle (ILSG) werden seit dem 01.01.2016 alle Notrufe über die 112 in der Integrierte Leitstelle des Saarlandes abgefragt und die entsprechenden Kräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr landesweit alarmiert. Die Alarmierung der Feuerwehren im Regionalverband wird in Kooperation mit der Haupteinsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Saarbrücken abgewickelt.