Wichtige Rufnummern

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NOTRUF FEUERWEHR112

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Giftnotruf06841 19240

Behandlungsplatz und Gerätewagen Rettungsdienst

An strategisch günstigen Rettungswachen im Saarland wurden in den Jahren 2008 und 2009 insgesamt vier „Gerätewagen-Rettungsdienst“ stationiert. Die Fahrzeuge verfügen über eine technische und medizinische Beladung, die es ermöglicht, innerhalb kurzer Zeit einen Behandlungsplatz für bis zu 25 Verletzte (BHP 25) in unmittelbarer Nähe der Schadensörtlichkeit zu errichten und zu betreiben. Ergänzt wird das Konzept von einem bereits vorhandenen Abrollbehälter „AB-MANV“ (BHP 50), der bei der Berufsfeuerwehr Saarbrücken stationiert ist und zentral von der Landeshauptstadt aus im ganzen Saarland eingesetzt werden kann. Alarmiert werden die „GW-Rettungsdienst“ durch die Integrierte Leitstelle des Saarlandes über Funkmeldeempfänger.

Ein solcher Behandlungsplatz ermöglicht es, Patienten zunächst vor Ort adäquat zu behandeln und so einen Puffer aufzubauen, bis die Patienten schließlich in einer nach Verletzungsschwere festgelegten Reihenfolge in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden können.

Unter anderem können mit der Beladung eines GW-Rettungsdienst insgesamt vier komplette Intensivbehandlungsplätze aufgebaut werden. Dazu gehören jeweils ein EKG/Defi, ein Beatmungsgerät sowie eine Absaugpumpe. Zur umfangreichen notfallmedizinischen Ausrüstung gehören diverse Notfallmedikamente, Infusionen, Material für die Behandlung von Verbrennungen, Verband-, Hygiene-, Büro-, Registrierungs- und Ersatzmaterial.

Außerdem stehen für den Ersteinsatz am Unfallort insgesamt acht Notfallrucksäcke für die schnelle Patientenversorgung im unmittelbaren Schadensraum, zwei Notfallrucksäcke für akute Situationen im Triagebereich sowie ein Kindernotfallrucksack zur Verfügung. Für den kompletten Aufbau des Verbandplatzes sind in jedem Gerätewagen drei Schnelleinsatzzelte, ein Stromaggregat und Beleuchtungs- sowie technisches Material verlastet. Die „GW-Rettungsdienst“ sind auf den DRK-Rettungswachen in Merzig, Dillingen, Homburg und St. Wendel stationiert.